Batman: Arkham City: Armoured Edition

Düster, packend und eindringlich: „Batman: Arkham City“ ist eines der besten Spiele des letzten Jahres. Die „Armoured Edition“ ist eine, an die Fähigkeiten der Wii U angepasste und mit neuen Elementen versehene, Neuauflage. So sind große Teile des Menüs auf den Bildschirm des Pads ausgelagert worden. Waffen und Hilfsmittel können direkt am Pad ausgewählt werden. Darunter zum Beispiel die Batclaw, eine Kralle an einem Seil, mit der entfernte Türen geöffnet werden können. Oder Baterang, ein Mini-Bumerang zum geräuschlosen Ausschalten von Feinden.

In bestimmten Momenten wird das Gamepad zum Scanner, mit dem Batman nach Hinweisen an Tatorten suchen kann. Einschlaglöcher von Kugeln oder Fingerabdrücke zum Beispiel. Auch Butler Alfred meldet sich per Funk auf dem Gamepad, was die Idee des Gamepads als Hilfsmittel für Batman unterstreicht.

Allerdings zeigt sich auch, dass das Wii U-Gamepad Fluch und Segen zugleich ist. Natürlich sind die ausgelagerten Menü-Teile praktisch, aber sie lenken immer wieder vom eigentlichen Spiel ab, unterbrechen es oft und stören so immer wieder das Spielerlebnis. Ein anderer Nachteil des Gamepads wird nach einigem Spielen schmerzhaft deutlich: Die Anordnung von rechtem Steuerkreuz und den darunter liegenden Knöpfen ist alles andere als optimal. Entweder greift man um, wenn man wechseln will oder man krallt den Daumen zusammen. Ersteres geht auf Kosten der Geschwindigkeit, letzteres führt früher oder später zum Krampf im Daumen. Ein Problem, das aber die meisten Wii-U-Spiele haben.

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